Mi-Seon Kim
Mi-Seon Kim wurde in Seoul (Südkorea) geboren. Nach ihrem Gesangsstudium in ihrer Heimatstadt bekam sie ein Engagement als lyrischer Koloratursopran am Staatstheater Seoul. Von 1996 bis 2003 setzte sie ihre Studien an der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei den Professorinnen Heidi Rieß-Berthod und Regina Werner-Dietrich fort welche sie mit dem Erhalt des Konzertexamens abschloss. Sie erweiterte ihre Ausbildung durch verschiedene Meisterkurse u. a. bei Kurt Widmer, Ingrid Figur, Graham Jonson, Sylvia Geszty und Krisztina Laki. Des Weiteren war sie Meisterkursstipendiatin bei Rita Orlandi Malaspina in Mailand.
Konzertreisen führten sie durch Südkorea, Tschechien, Ungarn, Polen und Deutschland. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt in den geistlichen Werken von Bach, Händel, Haydn, Mozart und Mendelssohn, dennoch begeistert sie auch Werke der zeitgenössischen Musik. Mehrere CD-Produktionen dokumentieren ihre künstlerische Bandbreite.
Seit 2004/2005 ist sie am Görlitzer Theater als Chormitglied engagiert und sang als Solisten die Olympia (»Hoffmanns Erzählungen«), Gräfin Ceprano (»Rigoletto«), Zweiter Herr (»Julietta oder das Traumbuch«), Machbuba (»Fürst Pückler«, Uraufführung), Der tolle Pückler, Mercedes (»Carmen«) und als 1. Dame (»Die Zauberflöte«). In der Spielzeit 2011/2012 wird sie als Sopransolo in »Markus-Passion« (Uraufführung) von Heinz Roy zu hören sein.
Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Mendelssohns »Paulus«, Händels »Saul«, Bachs »Weihnachtsoratorium«, »Johannes Passion«, »Jauchzet Gott in allen Landen«, Mozarts »Requiem«, Brahms »Ein deutsches Requiem«, Saint-Säens »Oratorio de Noël“. Im Musiktheater trat sie u .a. als Merab (Händel) im Staatstheater Cottbus, Mimi (»La Bohème«) und Violetta (»La Traviata«) im Theater Greiz, Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«) zum 8. Internationales Musikfestival in Chiemgau auf.