Maria Weber absolvierte ihre Ausbildung von 2003 bis 2006 an der Schauspielschule Mainz. Von 2006 bis 2009 war sie Mitglied des Ensembles am Mecklenburgischen Landestheater Parchim. Dort spielte sie u. a. die Luise in »Kabale und Liebe« (Regie: Matthias Stier) und die Sofie in »Sofies Welt« (Regie: Anette Straube). Seit November 2010 ist sie am Theater Zittau als Stiefschwester Dora im Märchen »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« zu sehen.
Zwischenfragen
Was willst Du werden, wenn Du groß bist? Als ich klein war, wollte ich immer Floristin werden, weil es in den Blumenläden so schön riecht.
Was war Dein erstes Theatererlebnis, an das Du dich erinnerst? Das war witzigerweise »Aschenbrödel«. Ich war mit meiner Klasse im Theater Eisleben. Und als die böse Stiefmutter Aschenbrödel vor dem Prinzen verstecken wollte, sprang der Junge neben mir auf und schrie dem Prinzen entgegen: »Los, stich sie ab!« – das ist hängen geblieben…
Welches Buch hat Dich in letzter Zeit fasziniert? Ich liebe die Bücher von Kate DiCamillo. Ihr letztes Buch »The magicians elephant« hat mich richtig verzaubert. Es geht um einen Elefanten, der plötzlich auf eine Bühne kracht und damit das Leben vieler Menschen verändert. Zum Träumen schön.
Welches Zitat der Spielzeit bleibt Dir in Erinnerung? »Was ist das?« »Mein Ohr.« »Das ist aber weich!«
Wer oder was sollte Dir in Fantasien begegnen? Ich möchte gern Mal die uralte Morla kennenlernen. Das würden bestimmt das interessenteste und witzigste Gespräche meines Lebens werden.
Was bedeutet für Dich heute Theater? Leider würde es den Rahmen dieser Seite sprengen, wenn ich diese Frage ehrlich und vollständig beantworten würde. Aber ein Kollege von mir hat immer gesagt »Theater - das sind drei Dinge: Spiel, Spaß und Endsilben!«