Stephan Bestier wurde 1983 in Wolgast geboren und ist in Dresden aufgewachsen. Seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte er 2005-2009 an der »Hochschule für Musik und Theater« in Rostock. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Stephan Bestier Mitglied des Schauspielensembles. Vor seinem Engagement am Gerhart Hauptmann-Theater arbeitete Stephan Bestier am Staatstheater Schwerin, am Volkstheater Rostock und am Maxim-Gorki Theater in Berlin. Vor seiner Schauspielausbildung studierte Stephan Bestier an der Universität Rostock Deutsch und Geschichte. In dieser Zeit absolvierte er ein Studium zum Theaterpädagogen und zeigte 2005 seine erste Regiearbeit »Die Stunden« am Volkstheater Rostock.
Zwischenfragen
Was willst Du werden, wenn Du groß bist? Seefahrer.
Was war Dein erstes Theatererlebnis, an das Du dich erinnerst? Nicht unbedingt das erste, aber das, was Spuren hinterlassen hat: »Klamms Krieg« am Schauspielhaus in Dresden. Ein Stück, das zum Nachdenken anregt und Wolf klarmacht, das an einem einzigen Punkt die Welt zerbrechen kann.
Welches Buch hat Dich in letzter Zeit fasziniert? »Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt«.
Welches Zitat ist dir besonders in Erinnerung geblieben? »Irgendwann kommt der Augenblick, in dem man seine Fahne nicht länger nach dem Wind drehen kann. Man muss eine freie Entscheidung treffen.«
Wer oder was sollte Dir in Fantasien begegnen? Nina Hagen und Alice Schwarzer wären nicht schlecht.
Was bedeutet für Dich heute Theater? In erster Linie bedeutet es für mich Geschichten erzählen, die Urform des Theaters. Und auf der anderen Seite will ich Menschen mit einem neuen Gedanken in ihre Welt schicken.