Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GHT | Musiktheater | Schauspiel | Tanz | Neue Lausitzer Philharmonie - Spielplan

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INFORMATIONEN

Sa

26.03.

  • 19:30
  • Großer Saal/Görlitz
  • ab 14,00 EUR
Karten nicht verfügbar

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Albert Seidl | Ulrich Kern (26.03.16)
Regie: Jan-Richard Kehl
Ausstattung: Klaus Werner Noack
Dramaturgie: Robert Olwitz
Choreinstudierung: Albert Seidl

Ottokar, böhmischer Fürst: Ji-Su Park
Kuno, fürstlicher Erbförster: Stefan Bley
Agathe, die Tochter des Erbförsters: Patricia Bänsch
Ännchen, Agathes Cousine: Mirjam Miesterfeldt | Cristina Piccardi
Kasper / Samiel: Jörn E. Werner | Alban Lenzen (26.12.2015)
Max: Michael Bedjai
Ein Eremit: Won Jang
Kilian, ein reicher Bauer: Ji-Su Park
Vier Brautjungfern: Mi-Seon Kim, Monika Szlahotka, Liga Jankovska, Adrienn Balász
Fürstlicher Jäger: Torsten Imber
Bratscherin: Henriette Mittag | Frauke Steichert

Neue Lausitzer Philharmonie
Opernchor des GHT Görlitz-Zittau
 

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Der Freischütz

Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber | Libretto von Johann Friedrich Kind

 
Dem »Freischütz« hängt seit jeher der Vorwurf an, ein Werk der Restauration zu sein. »Nichts Modernes« also, sondern deutscher Wald, Volksfrömmigkeit und halbherziges Einlenken. Und doch liegt es nahe, dass der Teufel, mit dem Friedrich Kind es aufnehmen will, nicht eben Samiel meint. »…wir leben nach dem dreißigjährigen Kriege«, in dieser Feststellung liegt eine gewisse Ironie. Die napoleonischen Kriege waren eben zu Ende gegangen, das Trauma noch allgegenwärtig. Das dünne Eis, auf dem man sich bewegt, diese Erfahrung wird durch die Verlegung in fernste Vergangenheit nicht verharmlost, ins Historische entrückt, sondern stößt in Zusammenhang mit Webers Musik in archaische Regionen vor, ins Unbewusste einer europäischen Katastrophe. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges – eine Zeit des Aberglaubens und der apokalyptischen Vision. Man beobachtete Kometen und »Feuerzeichen« am Horizont, es ist die Rede von zwei Heeren, die im Himmel gegeneinander kämpften. Deswegen die Gewitterfronten, die in der Wolfschlucht aufeinander prallen – und noch vor dem »Walkürenritt« so klangen wie Luftkrieg. Das ist einer der entscheidenden »Schachzüge« in der Dramaturgie der Oper: Die Zeiten überlagern sich und nehmen das Unheimliche auf. (Robert Olwitz)

Rezension zum Stück: Sächsische Zeitung

Fotos: Marlies Kross

4 Bewertung(en) (1,25 Sterne)
 
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Kommentare
Heiko Sprang
Eben wollte ich, als Ersatz für das ausverkaufte Weihnachtskonzert, für meine Frau und mich ersatzweise Karten für den "Freischütz" reservieren.

Nachdem ich die Bilder der Inszenierung gesehen habe, lasse ich es. So etwas wie "Romantik" kann ich dort nicht ansatzweise erkennen, und das Auge "ißt" nun mal mit.

Wo man hinschaut, leider nur dieses dekadente modernistische Regietheater…Ohne mich.
(04.12.2015 - 17:54 Uhr)
DR
Eine Inszenierung die vor Innovation nur so nur so strotzte.
Leider eine Aufführung auf der falschen Bühne
(25.10.2015 - 02:25 Uhr)
Premierenbesucher
Ich bin immer noch sprachlos!
Weil es einfach so grausam war.

Diese eben gesehene Inszenierung hatte mit einer Theatererlebnis im positiven Sinne rein gar nichts zu tun.

Die Sänger können nichts für diese schreckliche Inszenierung, jedoch darf, nein eigentlich muss man von einem Max eine gewisse Präsenz, Ausdruck und vor allem Stimme erwarten. Gegeben war alles falls der zweite Punkt, dieser jedoch durchweg leidend-quasi Monotonie pur.

Ich bin maßlos enttäuscht von diesem Abend im sonst so erfolgreichen und hochangesehenen Görlitzer Haus!

GHT: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine kritische Diskussion und Auseinandersetzung mit unseren Inszenierungen ist uns stets willkommen. So sind gerade die Meinungen zum »Freischütz« sehr vielstimmig, wie auch die Presse- und die Radio-Berichterstattung zeigen. Wir freuen uns auf weitere Kommentare zur Inszenierung!
(10.10.2015 - 23:39 Uhr)
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