Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GHT | Musiktheater | Schauspiel | Tanz | Neue Lausitzer Philharmonie - Spielplan

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INFORMATIONEN

Fr

08.01.

  • 19:30
  • Apollo Görlitz
  • ab 3,50 EUR
AUSVERKAUFT

BESETZUNG

Regie, Ausstattung: Ronny Scholz
Dramaturgie: Sebastian Ritschel
Regieassistenz, Abendspielleitung: Benjamin Bley
Ton, Licht, Technik: Kendy Klose

Maik: Alfred Hänel
Tschick: Fabian Starosta
Isa, Sprachtherapeutin: Lydia Kepstein
Wagenbach, Freidemann, Fricke: Dar Ronge
Mutter, Krankenschwester: Amanda Hänel
Reiber: Benjamin Bley
Stimme der Eltern: Anke-Kathrin Hänel, Ingbert Hänel

Fotos: Marlies Kross
 

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Tschick

Jugendstück nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf | Bühnenfassung von Robert Koall

 
Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebter auf Geschäftsreise. Der Rest der Klasse eingeladen bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist noch neu in Maiks Klasse, ein Proll aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, möglicherweise Russenmafia. Trotzdem steigt Maik ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald fahren sie einfach drauflos, die Fenster offen, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette, Richard Claydermans Solid Gold Collection.

»Tschick« ist die Geschichte einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bizarre Kraterlandschaften und fehlplatzierte Gebirgszüge, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen. Eine Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann.

»Wenn man keinen Spitznamen hat, kann das zwei Gründe haben. Entweder man ist wahnsinnig langweilig und kriegt deshalb keinen, oder man hat keine Freunde. Wenn ich mich für eines von beidem entscheiden müsste, wär’s mir ehrlich gesagt lieber, keine Freunde zu haben als wahnsinnig langweilig zu sein. Weil, wenn man langweilig ist, hat man automatisch keine Freunde, oder nur Freunde, die noch langweiliger sind als man selbst.«

Fotos: Marlies Kross

1 Bewertung(en) (5,00 Sterne)
 
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Kommentar
S. B.
Ein sehenswerter Theaterabend mit talentierten und herzerfrischend engagierten jungen Darstellern. Ein vergnügliches Kammerspiel mit Tiefgang für alle Altersstufen geeignet. Wie Alfred Hänel und Fabian Starosta ihre Rollen gestalten, erzeugt Freude und verdient Respekt!(24.10.2015 - 22:41 Uhr)
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