Dan Pelleg (Chefchoreograf)
Chefchoreograf
Zusätzlich zur choreographischen Arbeit bei der wee dance company choreographierte Dan Pelleg u.a. am Opernhaus Kiel, für das Ballett Vorpommern, gemeinsam mit Marko E. Weigert für das Tanztheater Görlitz und für das Ballett des Saarländischen Staatstheaters, und seit 2009 fürs Musiktheater am Theater Görlitzer (allein und gemeinsam mit Marko E. Weigert).
Er studierte Tanz in Israel und ist `96 nach Berlin umgezogen. Seit 2002 unterrichtet er zeitgenössischen Tanz und Partnering und hat mit der wee dance company Workshops in Deutschland, Holland, Israel, Zypern, Russland und Simbabwe gegeben. Tanzte in Stücken von Anjelin Preljocaj, "De La Guarda" in Berlin, Jiři Kilian, Ohad Naharin, Sommer Ulrickson u.v.a.. Seit 2010 wirkt er auch mit Sprech- und Gesangsrollen in verschiedenen Produktionen in Berlin und Schwäbisch Hall.
Im September 2010 hat er, zusammen mit Marko E. Weigert, die Einladung des Generalintendanten des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, Klaus Arauner, angenommen, die Leitung der Tanzcompany des Theaters zu übernehmen, mit der Aufgabe, als Leitungsteam sowohl eigenständige Tanzproduktionen als auch choreographische Beiträge für Musiktheaterproduktionen zu kreieren. Die Fusion der langjährig international erfolgreichen Berliner Gruppe mit der hiesigen Company und den besonderen Möglichkeiten und Herausforderungen des Musiktheaters verspricht eine frische und aufregende Vielfalt an choreographischen und theatralen Früchten.
Die »Tanzcompany des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau / wee dance company« wird, neben hauseigenen Uraufführungen für Görlitz und neuen Choreographien für die Musiktheaterproduktionen des Hauses, das Publikum des Görlitzer Theaters auch mit Highlights aus dem Repertoire der wee dance company erfreuen: Stücke, die in ganz Deutschland und der Welt gastierten und die von der Presse hoch gelobt wurden, unter anderem, als von »Kraft und Ästhetik, Emotion und Schönheit« geprägt, als »dicht und intensiv erzählt« und durch »spannungsreiche, raumgreifende Darstellung« bestechend, die »messerscharf Bedeutung« transportieren, durch »körperliche Sprachgewalt, gegen die jedes Wort verblasst«, als »anregend phantasievoll«, als »eine so eigene Art von Theater..., dass man ständig zu intensiver Wahrnehmung veranlasst ist, reichlich schauen, nachdenken, assoziieren kann«, und als Beispiel dafür, »wie sich Gelassenheit und Qualität zu intelligenter Symbiose finden«, bzw., dass »Qualität sich eben durchsetzt«.
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