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Foto: Marlies Kross

»Dinorah« - Joachim Lange - Deutsche Bühne

Ein Traum, was sonst?

(…) Die Musik ist hinreißend verführerisch in ihrem Wechsel von einschmeichelnd aufflatternder Melodie, atmosphärischer Stimmungsmalerei und einer Ziegenglocke als eines der Leitmotive, das immer wieder erklingt. Alles mit der gehörigen Portion von Raffinesse, die dieser Komponist allemal liefert. Die Musiker der Neuen Lausitzer Philharmonie und ihre GMD Ewa Strusińska liefern mit ihren Mitteln einen Meyerbeer de luxe!

In »Dinorah« kommt es darauf an, dass sich die Protagonisten und der Chor (so wie von Albert Seidl einstudiert) auf dieses Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit einlassen. Vor allem braucht es eine vollkommen koloraturensichere Ziegenfreundin für die Titelpartie. Und da begeistert Ensemblemitglied Jenifer Lary (die 2020 nach Heidelberg wechseln wird) durchgehend – mit spielerisch leichten, lockeren Koloraturen und der entsprechenden Intensität in der Darstellung. Auch bei ihr wird die berühmte Schattenarie zu einem Bravourstück, das mit ausführlichem Szenenapplaus bedacht wurde! Sie feuert keins ihrer Kehlenkunststücke einfach nur von der Rampe ab, sondern fügt sie in die jeweilige Situation der Inszenierung von Geertje Boeden und den Raum, den das Ausstatterteam Olga von Wahl und Carl-Christian Andresen zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelt haben, ein. Atmosphärische Ergänzung sind die Videos von Aron Kitzig und die Schattenspieler Nami Miwa (als Bella), Harrison Claxton (als Schatten Hoëls ist er der Zauberer Tonyk) und Lorenzo Rispolano (als Schatten Corentins passenderweise als Kobold). Eindrucksvoll die erstarrte Schlammlawine, die die Bühne beherrscht und in der technische Versatzstücke aus modernen Haushalten einen dezenten Verweis von den historisch märchenhaften Kostümen hin zu unserer Gegenwart liefern. (…) ‎

Joachim Lange, Deutsche Bühne, 17.11.2019

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