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Iphigenie auf Tauris

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe

 
Nachdem ihr Vater Agamemnon sie den Göttern zu ­opfern versucht hat, fand die Königstochter Iphigenie Asyl auf Tauris. In ihrem Amt als Priesterin der Diana genießt sie nun hohes Ansehen und die Zuneigung König Thoasʼ – den sie Mal um Mal zurückweist. Als jedoch zwei Fremde auf Tauris anlanden, soll sie die beiden Männer der Göttin ­opfern. Noch ahnt sie nicht, dass es sich bei den ­Fremden um ihren Bruder Orest, der seitdem er den Tod ­seines ­Vaters rächte von den Furien geplagt wird, und seinen Freund Pylades handelt. Die beiden haben sich aufgrund eines Orakelspruchs in das ihnen so feindlich gesinnte Land begeben. Als Iphigenie erkennt, wer die Fremden sind, ist sie zwischen der Liebe zu ihrem Bruder und der Pflicht und Dankbarkeit gegenüber dem König hin- und hergerissen. Ist es möglich, Orest vor dem Tod zu bewahren und dennoch Thoas gerecht zu werden?

Neben »Nathan der Weise« zählt Johann Wolfgang von ­Goethes (1749 – 1832) zwischen 1779 und 1787 entstandene Werk »Iphigenie auf Tauris« zu den bedeutendsten ­klassischen Humanitätsdramen. Dabei orientierte er sich an der antiken Vorlage des Euripides, um ein neuartiges deutsches Drama zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen der ­Konflikt zwischen freier Menschlichkeit und unmenschlichen Verhältnissen, das Ringen um eine versöhnliche Lösung sowie der Umgang mit Fremden, Heimatlosen und Entwurzelten. Iphigenie fällt in ihrer Reinheit und Humanität die Aufgabe zu, zwischen Liebe und Pflicht zu ­entscheiden.
 
 
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INFORMATIONEN

Sa

04.04.

  • 19:30
  • Großer Saal/Zittau
Karten nicht verfügbar

BESETZUNG

Regie: Data Tavadze
Ausstattung: Janos Mira
Dramaturgie: Urs Ochsner

Regieassistenz: Anna Barth
Inspizienz: Uwe Körner
Soufflage/Hospitanz: Lea Kretzer

Iphigenie: Martha Pohla
Thoas: Marc Schützenhofer
Orest: David Thomas Pawlak
Pylades: Fabian Quast
 

Vorstellungsbetrieb bis auf weiteres eingestellt!

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