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Die Entführung aus dem Serail

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

 
Der Spanier Belmonte trifft an der türkischen Küste ein, um seine Verlobte Konstanze aus dem Palast des Bassa Selim zu entführen. Dieser hatte sowohl Konstanze als auch deren Zofe Blonde und Belmontes Diener Pedrillo auf dem Sklavenmarkt gekauft, als diese nach einem Seeräuberüberfall dorthin verschleppt wurden. Der Bassa ist in Konstanze verliebt und will sie ganz besitzen, sie jedoch nicht zur Liebe zwingen. Mit Hilfe seines Dieners Pedrillo kann sich Belmonte als Baumeister beim Bassa einschleusen und Konstanze wiedersehen. Die Flucht wird allerdings vereitelt und der strenge Haremswächter Osmin triumphiert bereits in Vorfreude über die rollenden Köpfe. Da verkündet der Bassa eine alle überraschende Entscheidung…

Genau 100 Jahre nach der Türkenbelagerung Wiens sollte dieses heitere Singspiel die Türkenangst der Wiener endgültig hinweglachen, doch Mozart gab seinem Werk darüber hinaus eine humanistisch-aufklärerische Tiefenebene. Bei aller Komödiantik ist die Oper ein Plädoyer für Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Kulturen. Die breite musikalische Palette reicht von derb-heiteren Nummern über lyrische Versonnenheit bis zur Virtuosität der berühmten Martern-Arie Konstanzes.‎

Rezension: Sächsische Zeitung
 
 
3 Bewertung(en) (2,33 Sterne)
 
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Kommentare
Kupsch Wolfgang
Ich sah am 1.6. Die Einführung aus dem Serail in ihrem wunderschönen Theater. Ich habe dieses Singspiel von Mozart schon in vielen Theaterm gesehen und muss sagen, dies war die schlechteste Aufführung, die ich je gesehen habe. Ein grauenvolles Bühnenbild, schlechte Kostüme, schlechte Schauspielkunst. Belmomdo und Konstanze wirken so hölzern, als spielten sie nicht miteinander, sondern gegeneinander. Eine Trauer kann man auch anders darstellen,als sich laufend hin zu schmeissen. Ansonsten standen die beiden manchmal da, als würden sie ein Konzert singen. Der Bassa vollkommen unpassend besetzt, was noch durch die Kostümierung verstärkt wurde. Der Osmin hat sein Bestes gegeben, aber er konnte sich natürlich nicht über die schlechte Regieleistung hinweg setzten. Am erfrischensten war das Buffopaar, dem man Spielfreude bescheinigen kann. Der Chor gesanglich gut aber in der Schlussszene grauenvoll und vollkommen am Thema und Inhalt des Stückes vorbei gekleidet. Was sollte das darstellen? Ein Ausflug des Personals eines Krankenhauses.
Fazit, mit dieser Aufführung hat man dem Theater in Görlitz keinen Gefallen getan. Schade um das schöne Stück und die recht guten Stimmen. Die Regisseurin und die Ausstatterin sollten ihren Hut nehmen.
(05.06.2018 - 15:49 Uhr)
Kastner Harry
Ich schließe mich der Bewertung von Frau Koster voll an. Sehr gute gesangliche Leistungen aber Ausstattung, Umsetzung und Regieleistung gleich Null. Schade. Dies hat das Theater nicht nach vorn gebracht, sondern die Zuschauer eher verprellt. (03.06.2018 - 23:59 Uhr)
Köster Sylvia
Ich habe am 13.05.18 die Entführung aus dem Serail gesehen und bin enttäuscht und entsetzt.
Was haben sich die Regiesseurin und die Ausstatterin bloß dabei gedacht, dieses Stück ganz ohne Spannung, mit grauenvoller Kulisse und fragwürdigen Kostümen auf die Bühne zu bringen.
Diese Singspiel ist eigentlich ein orientalisches Märchen und lebt von seiner Ausstattung.
Serail - Palast eines osmanischen Sultans - dies wurde in keinster Weise umgesetzt.
Die Ausstatterin müsste mal ihre Hausaufgaben machen.
Der mickrige orientalische Teppich, der plötzlich vom Schnürboden schwebte, sollte er den Orient andeuten? Ein Oberlacher!!!
Die Kostüme vom Haremswächter und Bassa Selim, grauenvoll und unpassend. Ich habe noch nie einen Haremswächter mit Maoritätowierungen gesehen und auch keinen Sultan im Seidenpyjama und Pelzmantel ( im Orient????).
Haben sich Regiesseurin und Ausstatterin überhaupt mal mit dem Inhalt des Singspiels beschäftigt?
Eine englische Lady wird von einem Sultan gefangen gehalten. Dies müsste wenigstens ansatzweise in den Kostümen und der Kulisse zu sehen sein.
Der Sultan sah aus wie ein Snob, wie ein besserer Zuhälter, keinesfalls wie ein Sultan.
Nun zu dem Spiel.
Am besten war das Buffopaar. Sie konnten mit erfrischender Mimik, viel Begeisterung und Bewegung für einige Momente diese unmögliche und unpassende Bühnenkulisse vergessen machen.
Konstanze und Belmondo wirkten so angestrengt konzentriert, so aufgesetzt, daß es schon langweilig wurde. Lisa Mostin konnte ihre Trauer nur dadurch zeigen, dass sie immerfort auf den Knie lag. Ihre Mimik ist gleich Null und ihr Spiel wirkt hölzern. Sie wäre wohl mit ihrer super Stimme besser als Konzertsängerin geeignet. Oder musste sie laut Regiesseurin so teilnahmslos aber doch überzogen spielen?
Osmin tat mir leid. Ein gestandener und guter Sänger musste sich laut Regie so zum Affen machen. Er hat es trotz lächerlichem Holzsäbel und unpassender Kostümierung gut gemeistert. Sehr,sehr makaber die Puppenköpfe.
Für den Großfürsten bzw. Sultan wäre ein älterer, etwas dickerer Schauspieler angebrachter gewesen, zumal diese Rolle keinen Sänger erfordert .Er kam auch sehr theatralisch und überzogen rüber, ohne richtige Beziehung zu seinen Mitspielern. Im Chor habe ich einen durchaus passendenderen Darsteller gesehen, - warum nur ich und nicht die Regisseurin?
Der Chor, gesanglich super! In der ersten Szene passend zum Stück gekleidet.! In der Schlussszene habe ich überlegt, ob der Bassa Selim so viele Alten,- bzw Krankenpfleger braucht.Was sollte das den darstellen?????
Abschließend,
wenn sich Regiesseurin und Ausstatterin unbedingt profilieren möchten, dann sollten sie eigene Stücke erfinden und nicht alte Stücke verschandeln. Damit tun sie Zuschauern, Darstellern und vor allen Dingen dem Theater keinen Gefallen, dies hat man an dem mässigem Applaus gemerkt und das haben die Sänger nicht verdient. Sie haben allesamt super Stimmen und ihr Bestes gegeben, um diese schlechte Regie,-und Ausstattungsleistung etwas zu mildern.
Ein Theater lebt nicht nur von guter Schausspiel,- und Sängerleistung, sondern auch von guter Ausstattung und Regieleistung, aber die war hier nicht gegeben. So eine Inszenierung zieht kein Publikum an, doch dies hat das GH-Theater bitter nötig.

(31.05.2018 - 22:24 Uhr)
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INFORMATIONEN

Sa

28.04.

  • 19:30
  • Großer Saal/Görlitz

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Ulrich Kern
Regie: Birgit Scherzer
Ausstattung: ÄNN
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl

Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Tommaso Turchetta/Francesco Fraboni
Regieassistenz: Piotr Ozimkowski
Inspizienz: Beatrice Müller
Soufflage: Dominka Richter


Bassa Selim: Markus Weickert
Konstanze: Lisa Mostin
Blonde:Jenifer Lary
Belmonte: Thembi Nkosi
Pedrillo: Michael Berner
Osmin: Stefan Bley

Neue Lausitzer Philharmonie
Opernchor
 

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Samstag 10:00–12:30 Uhr

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