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Die Räuber

Schauspiel von Friedrich Schiller

 
Graf Maximilian Moor hat zwei Söhne, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sein erstgeborener Sohn Karl ist grundsätzlich ein feiner Kerl, aber auch ein Lebemann, der gerne mal Schulden macht. Bei seinem Studium in Leipzig genießt er das Leben in vollen Zügen. Sein Bruder Franz ist berechnend und hinterlistig und fühlt sich vom Vater seit jeher ungeliebt. Er umwirbt die Braut seines Bruders Karl, räumt diesen durch Intrigen aus dem Weg und will seinen Vater stürzen, um an die gräfliche Macht und das Erbe zu gelangen. Durch einen gefälschten Brief bewirkt er, dass Maximilian seinen Erstgeborenen enterbt. Als Karl in Leipzig davon erfährt, ist er derart verletzt und verzweifelt, dass er mit seinen Kommilitonen beschließt, eine Räuberbande zu gründen, um ein Zeichen zu setzen. Während Karl Geld erbeutet, um damit Gutes zu tun und es Bedürftigen weiterzugeben, geht es der Bande rund um seinen Freund Spiegelberg jedoch nur um Gewaltexzesse.

Schillers Erstlingswerk wurde von einer Erzählung von Christian Schubart angeregt, in der ein verstoßener Sohn seinen Vater rettet. Es wurde 1782 in Mannheim uraufgeführt. Themen wie Schuld und Ehre, jugendliche Rebellion und ein packendes Intrigenspiel bringen diesen Klassiker des Sturm und Drang nicht nur bis heute in die Klassenzimmer, sondern nun auch als Freilichtproduktion in den Zittauer Klosterhof.

Schulvorstellungen sind nach Absprache zwischen dem Theater und den Schulen möglich. Bei Interesse ­wenden Sie sich bitte an Bianca Strohbach unter
E-Mail: b.strohbach@g-h-t.de
Tel. 03583 770515

Rezension zum Stück: Sächsische Zeitung
 
 
1 Bewertung(en) (4,00 Sterne)
 
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Kommentar
Dautz, Christian-Weise-Gymnasium Zittau
Es war sehr heiß im Klosterhof an diesem 11. Juni 2019 um 10.00 Uhr. Trotz erkrankten Schauspielern sagte das Gerhart-Hauptmann-Theater die Aufführung von Schillers berühmten Stück nicht ab, sondern spielte sehr engagiert mit Umbesetzungen die herausragende Inszenierung des Sturm und Drang Schauspiels. Die überaus sehenswerte Inszenierung Olga Wildgrubers wurde für Schüler und Lehrer zu einem besonderen - ich denke- unvergesslichen Erlebnis. Das lag nicht nur an der dreifachen (bei uns zweifachen) Amalia, sondern auch an sehr spielvariablen Bühnenbild und der herrlichen Kulisse des restaurierten Klosterhofes. Dank unserer Partnereinrichtung konnten wir langfristig den Aufführungstermin im Rahmen des Deutschunterrichtes organisieren. Das war und ist für uns von großer Bedeutung, weil die literarische Strömung des Sturm und Drangs fester Lehrplaninhalt ist. Schillers Erstlingswerk ist ein Schlüssel zum Verständns der Zeit und dem Vermögen des damals jungen Dramatikers.
Die überaus emotionsgeladene und abwechslungsreiche dramaturgische Umsetzung der anspruchsvollen schillerschen Sprache ist dem Ensemble sehr gut gelungen. Die Details der Ausstattung und die Einbeziehung der barocken Gruftanlagen lassen die Inszenierung zu einem Höhepunkt der Spielzeit werden. Die Abendveranstaltung sei jedem Interessierten empfohlen.
Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden und Mitarbeiter des GHT Zittau.
(02.08.2019 - 10:21 Uhr)
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INFORMATIONEN

Sa

11.05.

  • 20:00
  • Klosterhof Zittau

BESETZUNG

Regie: Olga Wildgruber
Ausstattung: Franz Gronemeyer
Dramaturgie: Patricia Hachtel

Regieassistenz: Uwe Körner
Inspizienz: Ramona Ries
Soufflage/Hospitanz: Sandra Grottke, Anna Barth

Der alte Moor/Roller: Michael Hase
Karl: Philipp A. Reinheimer
Franz/Kommissar: Florian Graf
Amalia 1/Schufterle: Maria Weber
Amalia 2/Razmann: Renate Schneider
Amalia 3/Spiegelberg: Sabine Krug
Hermann/Grimm: Marc Schützenhofer
Daniel/Schweizer: David Thomas Pawlak


Fotos: Pawel Sosnowski
 

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