0
MENÜ SCHLIESSEN

Fidelio

Oper von Ludwig van Beethoven

 
Ein Mann ist dabei, die Untaten eines Mächtigen aufzudecken und verschwindet plötzlich spurlos. Seine Frau versucht alles, um ihn wiederzufinden. Sie geht sogar als Mann verkleidet in das Gefängnis, in welchem sie ihn vermutet. Ihre Rolle als Gehilfe »Fidelio« spielt sie so gut, dass der Kerkermeister sie sogar mit seiner Tochter ­verheiraten will. Als der Gefängnisgouverneur von der bevorstehenden Inspektionsreise des neuen Ministers ­erfährt, will er den von ihm inhaftierten Gegner umbringen, doch »Fidelio« durchkreuzt im letzten Moment seinen Plan. Das Gute triumphiert über das Böse, denn: »Die Liebe wird’s erreichen!« So soll es sein!

Nach mehr als 200 Jahren ist Beethovens einzige Oper noch immer relevant, da seine hier dokumentierten ­Ideale noch immer nicht vollständig verwirklicht sind. Nicht nur der berühmte Gefangenenchor und das an den ­Schlusschor der 9. Sinfonie erinnernde Finale machen diese Oper einerseits zum »Hohelied der Gattenliebe«, andererseits aber auch zu einem Fanal für Freiheit und ­Gerechtigkeit. So singt Leonore, noch bevor sie ihren Mann wiedererkennt, zu ihm: »Wer du auch seist, ich will dich retten!«

Rezension zum Stück: Sächsische Zeitung
3 Bewertung(en) (4,33 Sterne)
 
3
Kommentare
Andreas Fecker
Ich bin ein alter Fidelio-Liebhaber und habe dieses Meisterwerk auf verschiedenen großen Bühnen Europas erleben dürfen. Nie hat mich die Inszenierung und die Performance derart gepackt wie die in Görlitz.
Im Orchester spürte man Hingabe, das Bühnenbild fand ich gelungen und der Größe der Bühne angepasst. Der Chor sang mit Begeisterung, besonders natürlich zum Finale. Die Hauptdarsteller überzeugten in ihrer Spielweise, ihrer Textsicherheit und ihrer Stimme. Ganz besonders überwältigend war aber Frau Bänsch. Stimme und Spiel, Mimik und Herz überzeugten mich als Zuschauer, dass es mich in Reihe 1 zu Tränen rührte. Auch das Glück und die Freude der Leonore über die Befreiung ihres Gatten waren sicht-, spür- und nachvollziehbar.
Ich lebe im Allgäu, in der Nähe von Füssen. Diesen Opernbesuch habe ich mir zum 69. Geburtstag geschenkt. Ich danke Ihnen für Ihre Mitwirkung. Es war einer der schönsten Geburtstage meines Lebens.
Ich bin kein Musikkritiker, daher fehlen mir sicherlich die magischen Begriffe, auf die man als Künstler wartet. Aber das ganze Ensemble, das ganze Haus hat sich in mein Herz gespielt, und dort werden Sie alle, und dieses wunderbare Erlebnis immer bleiben.
Danke!
(17.06.2019 - 16:41 Uhr)
Katrin
Ein musikalisch sehr gelungener Abend. Großen Respekt vor Orchester sowie Solisten! Spielfreude und Engagement waren deutlich spürbar. Leider gilt dies nicht für die Regie und Ausstattung. Es fehlte an klugen, durchgängigen Ideen, was sich auch im Bühnenbild zeigte. Schade, da ich doch in Görlitz oft schon großartige Inszenierungen erleben durfte. Orchester und Solisten bekommen 5 Sterne von mir.(12.05.2019 - 22:09 Uhr)
Adrian Hille
Eine rundum gelungene Aufführung! Mit der Inszenierung von Solfaghari leidet man mit Leonore und Florestan in Gefangenschaft mit und feiert im Finale den Triumph. GMD Strusińska am Pult leitet die NLP sehr engagiert.

Es macht viel Spass solche Abende im GHT genießen zu dürfen...
(11.05.2019 - 22:14 Uhr)
Regeln für Kommentare auf der Homepage
Wir behalten uns vor, Beiträge (Links eingeschlossen) ohne vorherige Information des Verfassers zu löschen, deren Inhalt ehrverletzend, jugendgefährdend, pornographisch, strafbar, oder anderweitig inakzeptabel ist.
Ein sinnvoller und vollständiger Eintrag im Eingabefeld »Name« (Vor- und Zuname) ist erforderlich. Anonyme oder mit einem Fantasie-Pseudonym abgegebene Kommentare werden ebenfalls gelöscht.
MODIMIDOFRSASO
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

INFORMATIONEN

So

16.06.

  • 15:00
  • Großer Saal/Görlitz

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Ewa Strusińska /16.06. Ulrich Kern
Inszenierung: Jasmin Solfaghari
Ausstattung: Kristina Böcher
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni

Don Fernando, Minister:Ji-Su Park
Don Pizarro, Gouverneur eines Staatsgefängnisses: Kai Günther
Florestan, ein Gefangener: Dirk Konnerth
Leonore, seine Frau unter dem Namen »Fidelio«: Patricia Bänsch
Rocco, Kerkermeister: Stefan Bley
Marzelline, seine Tochter: Jenifer Lary
Jaquino, Pförtner: Thembi Nkosi
Erster Gefangener: Keon Lee
Zweiter Gefangener: Won Jang

Neue Lausitzer Philharmonie
Opernchor
Choraushilfen

Regieassistenz: Beatrice Müller
Inspizient: Piotr Ozimkowski
Soufflage: Dominika Richter


Fotos: Artjom Belan
 

Unsere Kassenöffnungszeiten im Sommer

In Görlitz haben die Theaterkassen vom 15.07. bis 28.08. geschlossen.

In Zittau hat die Theaterkasse vom 12.08. bis 09.09. geschlossen.

Telefonisch erreichen Sie uns während der gesamten Sommermonate von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Unsere neuen Kassenöffnungszeiten in Görlitz & Zittau

Di. bis Fr. 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr | Sa. 10:00–12:30 Uhr

Downloads

Das neue Spielzeitheft, unsere aktuellen Spielpläne und die Theaterzeitung GerHarT finden Sie hier
Downloads

Kartenkauf auf Rechnung

Für den Kartenkauf auf Rechnung nutzen Sie bitte im Spielplan den Button »RESERVIERUNG«.
Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Diese Website verwendet Cookies. In diesen werden jedoch keine personenbezogenen Inhalte gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu Weitere Informationen
VERSTANDEN