0
MENÜ SCHLIESSEN

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

 
Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin ­Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. ­Falke gleichzeitig und ohne voneinander zu wissen Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ­Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…

»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ­Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

Rezension zum Stück: Sächsische Zeitung
 
 
1 Bewertung(en) (3,00 Sterne)
 
1
Kommentar
Karin Zulk
Die Neugier ob der gestrigen Besetzung trieb mich nach fast 50 Jahren wieder einmal nach Görlitz. Und um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht. Die Musik ist bekannt, zeitlos und immer wieder schön zu hören. Der Mitsummreflex stellte sich also sofort ein und hört erst mit den letzten Takten wieder auf. Herr Piontek inszenierte ein paar Überraschungen mit ein, die ich sehr inspirierend fand (z. B. den Kalinka Kasatschok). Überhaupt gefielen mir sowohl die Kulisse (Pferdestall statt Ballsaal)), als auch die bunte, edel aussehenden Kostüme. Nicht nur für mich war der Frosch einer der unvergeßlichen Momente der Aufführung. Interessant, wo er überall sein Flüssignahrung hervorgezaubert hat. Notar Blind sorgte für zusätzliche Heiterheit, in dem er seinen Talar bis zum Knie lüftete. Köstlich anzusehen! Auch dem Falke wurden hübsche Spielereien mit auf den Weg gegeben(Zigarrenschneider, -anzünder, Teebereitungsinterieur, Socke). Das gesamte Ensemble agierte ziemlich souverän, sowohl gesanglich, schauspielerisch und tänzerisch. Ja, das war ein kurzweiliger Abend und weiter empfehlenswert. Ich habe meinen 100 km Heimweg beschwingt bewältigt.(14.10.2019 - 10:37 Uhr)
Regeln für Kommentare auf der Homepage
Wir behalten uns vor, Beiträge (Links eingeschlossen) ohne vorherige Information des Verfassers zu löschen, deren Inhalt ehrverletzend, jugendgefährdend, pornographisch, strafbar, oder anderweitig inakzeptabel ist.
Ein sinnvoller und vollständiger Eintrag im Eingabefeld »Name« (Vor- und Zuname) ist erforderlich. Anonyme oder mit einem Fantasie-Pseudonym abgegebene Kommentare werden ebenfalls gelöscht.
MODIMIDOFRSASO
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

INFORMATIONEN

Sa

05.10.

  • 19:30
  • Großer Saal/Görlitz

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Ulrich Kern /Albert Seidl (25.12., 13.06., 14.06., 19.06., 20.06.)
Inszenierung: Steffen Piontek
Ausstattung: Mike Hahne
Choreografie: Winfried Schneider
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni
Verantwortlicher Bühnenmeister: André Winkelmann

Gabriel von Eisenstein, Rentier: Michael Heim/Steffen Schantz (25.12./31.12.19)
Rosalinde, seine Frau: Patricia Bänsch
Frank, Gefängnisdirektor: Carsten Arbel
Prinz Orlofsky: Yvonne Reich
Alfred, sein Gesangslehrer: Thembi Nkosi /Miloš Bulajić
Dr. Falke, Notar: Ji-Su Park /Christian Henneberg (2.11.19/
13.03.20/12.04.20)
Dr. Blind, Advokat: Michael Berner
Adele, Stubenmädchen Rosalindes: Jenifer Lary
Ida, ihre Schwester: Adrienn Balász/Liga Jankovska
Frosch, Gerichtsdiener: Hans-Peter Struppe

Neue Lausitzer Philharmonie, Opernchor, Choraushilfen

Regieassistent: Benjamin Bley
Inspizient: René Rosner
Soufflage: Dominika Richter


Fotos: Artjom Belan
 

Adventskalender 2019

Langes Warten bis Weihnachten? Nicht mit uns!
Wir verkürzen die Wartezeit mit Einblicken in die Theater-Mythen.
Schnell nachsehen ...

Unsere Kassenöffnungszeiten in Görlitz & Zittau

Di. bis Fr. 10:00–13:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr | Sa. 10:00–12:30 Uhr

Downloads

Das neue Spielzeitheft, unsere aktuellen Spielpläne und die Theaterzeitung GerHarT finden Sie hier
Downloads

Kartenkauf auf Rechnung

Für den Kartenkauf auf Rechnung nutzen Sie bitte im Spielplan den Button »RESERVIERUNG«.
Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Diese Website verwendet Cookies. In diesen werden jedoch keine personenbezogenen Inhalte gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu Weitere Informationen
VERSTANDEN