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Dinorah

Oper von Giacomo Meyerbeer

 
Meyerbeer, dessen Jugendbildnis als Gemälde (vorne rechts) die Decke des Görlitzer Zuschauerraumes ziert, war einer der erfolgreichsten Opernkomponisten des ­19. Jahrhunderts. Mit seinen »Grand Opéras« beherrschte er über Jahrzehnte die Pariser Opernszene. 1859 brachte er an der Pariser Opéra-Comique allerdings auch die wesentlich kleinere Oper »Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploërmel« zur Uraufführung, die ebenso die Welt eroberte wie Meyerbeers große Opern.
Der Hirt Hoël und die junge Dinorah lieben sich, doch am Hochzeitstag zerstört ein Unwetter die Meierei ihrer ­Eltern. Hoël geht auf Schatzsuche und verlässt seine Braut ohne ein Wort des Abschieds. Dinorah muss denken, dass ihr Bräutigam sie wegen ihrer plötzlichen Armut verlassen hat, weshalb sie dem Wahnsinn verfällt und mit ihrer ­Ziege umherirrt. Hoël gewinnt den Dudelsackspieler ­Corentin als Weggefährten weil er weiß, dass der Erste, der den Schatz berührt, binnen Jahresfrist sterben muss. Wird er seinen Schatz finden und wird es auch für Dinorah, die ­unerkannt seinen Weg kreuzt, ein Happy End geben?

Meyerbeers Musik verbindet romantische Emotionalität mit hochvirtuosen Anforderungen an die Titelpartie: Dinorahs Schattenarie wurde ähnlich berühmt wie die Wahnsinnsarie der Lucia di Lammermoor von Donizetti. Die erste Görlitzer Meyerbeer-Aufführung seit Ewigkeiten verspricht also ein ganz besonderes Ereignis zu werden.

Rezension: Deutsche Bühne , Online Merker
2 Bewertung(en) (5,00 Sterne)
 
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Kommentare
Thomas Kölzer
Mit Dinorah hat sich das GHT selbst übertroffen und Frau Jenifer Lary, bereits bekannt aus diversen meisterhaften Darbietungen, verkörpert die Dinorah so unglaublich facettenreich, dass jede Geste, jede Bewegung und jeder Ton tief ins Herz des Zuschauers geht! Nicht nur in der bewegend (und perfekt) gesungenen Schattenarie sondern auch in allen Koloraturen beweist Frau Lary ihr überwältigendes Können und ihre offenkundig gelebte Liebe zur Bühne und Musik! Sie spielt oder singt die Dinorah nicht, sondern Sie "lebt" die Dinorah. Wunderbar! Die Aufführung ist ein einziger Genuss, welcher noch durch die starke und klare Stimme des Herrn Park und das einzigartig gut gelungene Bühnenbild (modern und klassisch in einem Bild) abgerundet wird. Mit dieser Inszenierung können sich Frau Lary und das GHT weltweit sehen lassen!!! Dank auch an Frau Boeden und die Tänzer der Tanzcompany. Es ist das Opernerlebnis des Jahres und ich kann es nur ausnahmslos allen Besuchern wärmstens empfehlen! Super! Bitte weiter so, liebes GHT-Team! Solche Highlights braucht die Seele und braucht Görlitz! (17.11.2019 - 19:19 Uhr)
Lena Fröhlich
Es ist dort sehr schön deswegen kann ich es nur empfehlen. (15.11.2019 - 17:28 Uhr)
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INFORMATIONEN

Sa

23.11.

  • 19:30
  • Großer Saal/Görlitz

BESETZUNG

Musikalische Leitung: Ewa Strusińska
Regie: Geertje Boeden
Ausstattungsteam: Olga von Wahl/ Carl-Christian Andresen
Video: Aron Kitzig
Dramaturgie: Ivo Zöllner Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas /Francesco Fraboni

Hoël, ein Hirt:Ji-Su Park
Dinorah, Hirtin, seine Braut: Jenifer Lary
Corentin, Dudelsackpfeifer: Thembi Nkosi

Tanzcompany: Harrison Claxton , Nami Miwa , Lorenzo Rispolano , Rafail Boumpoucheropoulos , Nora Hageneier , Francisco Martinez Garcia

Neue Lausitzer Philharmonie, Opernchor, Tanzcompany

Regieassistent: Piotr Ozimkowski
Inspizient: René Rosner
Soufflage: Dominika Richter

Kinderstatisterie


Fotos: Marlies Kross
 

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