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Tod eines Bankers

Oper | URAUFFÜHRUNG

 
Rezensionen zum Stück:
Deutsche Bühne Sächsische Zeitung Dresdner Neueste Nachrichten

2006 kam die Finanzkrise ins Rollen, die sich mittlerweile zu einer Krise der Staatsfinanzen ausgeweitet hat und die Fundamente Europas erschüttert. Viele Länder erleben die größten Spar- und Kürzungsprogramme seit dem 2. Weltkrieg. Die Gesellschaften polarisieren sich, es kommt zu Unruhen.

Die Oper »Tod eines Bankers« thematisiert diese Verwerfungen, indem sie individuelle Schicksale von Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Sphären zeigt, die plötzlich aufeinanderprallen.

Trailer von Steffen Cieplik creoflux

Ionien, ein fiktives Land im Süden Europas, wird in der Finanzkrise einer radikalen Schock-Behandlung unterzogen: Löhne und Renten werden gekürzt, öffentliche Güter im Eilverfahren privatisiert, Demokratie wird suspendiert. Armut greift um sich, eine ganze Generation verliert den Glauben an die Zukunft. Doch andere sehen in der Krise ihre Chance.
Die Geschichte erzählt von der Revolte einer jungen Frau, die nicht länger zusehen will, wie ihr Leben und ihr Land ruiniert werden, und von einem Banker, der mit Wetten auf fallende Märkte enorme Renditen erwirtschaftet – aber schließlich erkennen muss, dass auch er nur ein Getriebener in einem größeren Spiel ist, dessen Regeln er nicht durchschaut.
 
 
 
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
und der Niederschlesischen Theaterstiftung.


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Weiter Interviews und Videos finden Sie unter www.youtube.de
3 Bewertung(en) (5,00 Sterne)
 
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Kommentare
Anna
*ich meinte, überzeugend singt. Auch das Ensemble um Frau Reich, die nicht weniger beeindruckte, glänzte. Ein Theaterbesuch lohnt sich auf jeden Fall!!! (;(17.04.2013 - 20:19 Uhr)
Anna
Eine zeitgemäße Uraufführung, die die Krise eindrucksstark und authentisch darstellt.
Vor allem überzeugt Jan Novotny als Banker, der die rolle nicht nur überzeugend spielt, sondern dabei noch Umwegen singt. Auch der Rest des Ensembles stellt das geschehen
(17.04.2013 - 19:09 Uhr)
Laura
Modern, ungewohnt und traumhaft "real-fiktiv"!!!
Die Umsetzung dieses allgegenwärtigen Problems ist schauspielerisch wie auch musikalisch unwahrscheinlich packend!!

Ganz großes Kompliment vor allem an Frau Reich und Herrn Novotny!!!
(08.04.2013 - 13:41 Uhr)
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BESETZUNG

Libretto: Fabian Scheidler
Komposition: Andreas Kersting

Musikalische Leitung: Ulrich Kern
Inszenierung: Klaus Arauner
Ausstattung: Britta Bremer
Video: Britta Bremer, Marko E. Weigert
Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Dramaturgie: Sebastian Ritschel, Ronny Scholz
Choreinstudierung: Manuel Pujol

Dalilah: Yvonne Reich
Athina: Noa Frenkel
Dennis Lundt: Jan Novotny
Linda Ernst | Eine Supervisorin im Callcenter: Audrey Larose Zicat
Viktor Mann: Hans-Peter Struppe
Frau Mann | Eine Altenpflegerin: Patricia Bänsch
Ein Bestatter | Der Prinz:Michael Berner
Der Finanzminister Ioniens | Der Präsident: Tim Stolte |Gonzalo Simonetti
Clubmanager | Schwarzwasser: Stefan Bley
Obdachloser: Torsten Imber
Vorsängerin | Zeitungsverkäuferin: Felicitas Ziegler
Agent Provocateur: Carsten Arbel
Engel in Grau, Trader, Bestatter, Clubgäste, Polizisten, Lundt-Doppelgänger: Nora Hageneier, Laura Keil, Raisa Kröger, Akemi Nagao, Sebastian Fiedor, Niko van Harlekin, Dan Pelleg, Marko E. Weigert

Tanzcompany des GHT Görlitz-Zittau/wee dance company
Chor des GHT Görlitz-Zittau
Neue Lausitzer Philharmonie
 

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