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Die Bremer Stadtmusikanten

Märchen von Ingo Putz nach den Brüdern Grimm
Ab fünf Jahren

Dauer: 1h 20 min ohne Pause für Schul-/­Vormittagsvorstellungen
1h 45 min mit Pause für alle Vorstellungen im regulären Spielplan
Montag01.04.
  • 15:00 Uhr
  • Haus Zittau Großer Saal
  • Schauspiel
  • iCalendar

Weitere Vorstellungen
Das Erfolgsmärchen ist zurück! Zu Ostern werden in diesem Jahr mehr als nur bemalte Eier gesucht:


Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn machen sich auf die Suche nach ihrem Glück. Weil sie als Nutz- und Haustiere nicht mehr in das Leben ihrer Besitzer passen – zu alt, nicht reinrassig genug, zu wenig an der Mäusejagd interessiert, zu rebellisch –, nehmen sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Die Vier haben nämlich eine Gemeinsamkeit: ihre Leidenschaft für Musik!
Auf ihrer Reise begegnen sie Tieren des Waldes – ein Eichhörnchen wird ihre Managerin und ein Bär ist doch nicht so gruselig, wie er zunächst wirkte. Sie wollen als Stadtmusikanten nach Bremen, doch der Weg ist weit und als es zu dämmern beginnt, suchen sie einen Schlafplatz. Leider ist die einzige Hütte im Wald von Räubern besetzt. Unsere Vier müssen sich etwas einfallen lassen. Ein Märchen von Ingo Putz nach den Brüdern Grimm über Solidarität und gemeinsames Träumen mit großem Spaß und tierisch guter Musik.
Besetzung
Ensemble

Esel
Ireneusz Rosinski

Hund
Martha Pohla (11.11.)Aleksandra Kienitz

Katze
Maria Weber

Hahn
Jonte Volkmann

Gräfin, Mastbetriebsbesitzerin, Eichhörnchen, Räuber
Berna Kilicli

Landwirt, Arnold, Konditor, Bär, Räuber
Philipp Scholz

Gehilfin der Mastbetriebsbesitzerin, Räuber, Hexe
Merlin-Felice Gläsner

Lise, Hexe, Räuber
Antonia Zielonkowski
Regie und Ausstattung

Regie
Ingo Putz

Bühne
Ulrike Bode, Mario Wenzel

Kostüme
Lena Baumann

Musikalische Leitung
Martin Hybler

Choreografie
Maria Weber

Liedtexte
Ingo Putz/­Aleksandra Kienitz

Dramaturgie
Xenia Wolfgramm

Regieassistenz
Ramona Ries

Inspizienz
Uwe Körner

Soufflage
Johanna Seibt/­Tim Wagner
Kritiken und Pressestimmen
„Ingo Putz macht aus dem bekannten Märchen der Brüder Grimm zusammen mit seinem Ensemble ein buntes, humorvolles Theaterstück mit zahlreichen Anspielungen, Zitaten, Gags und Musikstücken… Das Publikum applaudiert der Premiere des amüsanten Märchens am vergangenen Sonnabend lange und begeistert.“ Ines Eifler, Sächsische Zeitung
Bewertungen & Kommentare
Ein tolle Fassung des Klassikers. Einfach, unterhaltsam und stark in der Darbietung. Den Spaß an der Freude hat man den Schauspielern angesehen. Volle Empfehlung.
Toll gemacht. Wir waren begeistert.
Wir haben uns am 17. November das Weihnachtsmärchen angesehen und es war einfach toll. Wir haben uns sehr amüsieren können und hatten einfach Freude an dem Stück. Sehr sehr gut.
Das Stück ist für jedes Alter und wunderbar inszeniert. Vielen Dank dafür. Wir werden es unbedingt weiterempfehlen.
Ein Theaterstück mit schönen Grundgedanken, soliden Charakteren und etwas Weihnachtsfeeling. Allerdings nicht ganz zu Ende gedacht - meiner Meinung nach. Daher habe ich drei Sterne gegeben.
Im folgenden möchte ich meine Meinung etwas genauer erklären. Wer das Stück noch nicht gesehen hat, liest am besten nicht weiter, da ich inhaltlich auf einige Punkte eingehen möchte, dir mir aufgefallen sind.

Beginnen wir mit dem Textbuch, welches dem Theaterstück zugrunde liegt: Es hat teilweise schöne Dialoge, aber eben auch nur teilweise. Für kleine Kinder leider doch viel belangloses Rumgeschwafel. Witze für ältere Kinder und Erwachsene wurden eingebaut, was toll ist. Allerdings darf das nicht auf Kosten der Verständlichkeit für die eigentliche Zielgruppe gehen.
Kleines Beispiel: Wenn von der "Managerin" gesprochen wird, müsste kurz vorher nochmal direkt klar werden, dass es sich dabei um das Eichhörnchen handelt. Die meisten Kinder kennen das Wort nicht und schalten irgendwann einfach ab, wenn die Geschichte nicht klar und logisch nachvollziehbar ist. Das ist schwierig und sicherlich eine Gradwanderung... Aber sie ist es wert, da genauer hinzusehen. Genauso der spanische Hund und sein Liedchen: sehr lustig... für Erwachsene. Für Kinder eher schwierig (die Konflikte lassen sich aus den Liedern generell eher schwierig herauskristallisieren).

Damit komme ich zum dramaturgischen Aufbau: auch da - grundsätzlich gut, aber was zum Beispiel die Hexen in diesem Stück wollten, erschließt sich mir bis jetzt noch nicht. Da reicht es nicht, diese kurz am Anfang einzuführen, damit sie in der Mitte eine eher ziellose Szene spielen können. Diese Anspielungen auf andere Märchen kennt mittlerweile jeder und ohne größeres Ziel der Figuren bleibt diese Szene eben fad. Auch bei dem Retten "der Kinder" des Hahnes: gute Idee, aber warum wird das erst so spät im Stück eingeführt? Dadurch wirkte es ziemlich banal: Die Eier waren die ganze Zeit da, aber der eigentliche Konflikt (Eichhörnchen und Eier retten) kam sehr spät! Die Figureneinführung hat den Großteil des Stückes eingenommen, das hat's leider etwas mühsam gemacht.
Im Gegenzug dazu gab es auch ganz tolle Stellen: Zum Beispiel den verzweifelten nachtblinden Hahn, der neben dem eigentlichen Ziel, die Bösewichte zu vertreiben, auch noch durch seine Nachtblindheit beeinträchtigt war. Das hätte ich mir auch für die anderen Figuren gewünscht. Die Spannungen zwischen Katze und Hund waren großartig, wurden leider nicht wirklich aufgelöst (Versöhnung etc.)... Die Mäuse waren auch herrlich, die wachsenden Pilze an sich ein toller Effekt für Kinder. Weil da nicht geredet, sondern gespielt wurde. Auch bei dem Räuberhauptmann, der aus dem Haus vertrieben wurde. Da kam Freude auf. Die Räuberbande kann meiner Meinung nach noch wesentlich "räuberlicher" sein, vor allem die Darsteller um den Hauptmann herum: Wie sie sitzen, reden und laufen, wirkte es für mich noch wesentlich zu zivilisiert.
Alles in einem: Ein Stück, was man sich mit den Kindern gern ansehen kann, aber trotzdem noch viel Luft nach oben. Gegen Ende kommt mit Sicherheit trotzdem Spaß auf und das Stück kann die Zuschauer so in den Bann ziehen.
Ein wunderbares Stück für die ganze Familie hat Ingo Putz mit dem Team auf die Bühne gebracht. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte und musikalische Kennzeichnung. Die Ausstattung ist wunderschön. Viele pfiffige Ideen, kleine Zaubereien und Lieder mit z.T. Hitpotenzial sorgen für Abwechslung. Das gemischte Premierenpublikum war einhellig begeistert. Die Theaterfreunde wünschen der Inszenierung viel Erfolg und den Akteuren Kraft für die vielen Vorstellungen in den nächsten Wochen!
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