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Muttersprache Mameloschn

Schauspiel von Sasha Marianna Salzmann
Aktuell nicht im Programm
Lin, Clara und Rahel, drei Frauen, drei Generationen, eine Familie – viel Konfliktpotential. Ihrem preisgekrönten Theaterstück Muttersprache Mameloschn hat Sasha Marianna Salzmann ein Zitat der Schriftstellerin Maxi Obexer vorangestellt: „Kein Mensch, nur eine Mutter schafft es, dich jederzeit mit einem Halbsatz zu töten“. Das klingt brutal und absurd zugleich. So wie das Leben und insbesondere das Familienleben auch gelegentlich schrecklich und wunderschön sein können.

Die Jüngste der Familie, Rahel, verlässt Deutschland und geht in die USA. Ihr Verhältnis zu ihrer Großmutter Lin ist gut, das zu ihrer Mutter dagegen angespannt. Wie so oft können Großmutter und Enkelin Dinge miteinander verhandeln, die Mutter und Tochter nicht besprechen können. So macht Clara ihrer Mutter Lin Vorwürfe, zu blauäugig der SED beigetreten zu sein. Als Holocaustüberlebende erschien es Lin damals jedoch absolut logisch und sie wiederum meint, Clara sei schuld, dass Rahel nun das Land verlasse und vom Judentum mit seiner Tradition und seinen Geboten keine Ahnung mehr habe.

Ein Theaterstück über Identität, Mutterhass, Liebe, Verlust und Akzeptanz – gespickt mit viel jiddischem Humor.‎
Besetzung
Regie und Ausstattung

Regie
Ramona Ries

Ausstattung
Anna Brotankova

Dramaturgie

Xenia Wolfgramm


Regieassistenz
Uwe Körner
Bewertungen & Kommentare
Dieses Stück ist aktueller denn je, denn gerade heute schreien die Kriegsereignisse im Nahen Osten uns an: Positioniert euch!
Drei Frauen suchen nach Identität und Vergebung, Sie greifen nicht nach den Sternen, sondern schauen nach einem Anker in der Zeit. Das berührt. Das Stück schenkt Einblicke und regt an, die eigene Familiengeschichte zu hinterfragen. Danke für die künstlerischen Leistungen des Teams.
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