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Der liebe Augustin

Operette von Leo Fall
Buch von Rudolf Bernauer und Ernst Welisch
Freitag25.03.
  • 19:30 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden 45 Minuten mit Pause
  • Großer Saal/­Zittau
  • Musiktheater
  • ab 15,00 EUR
  • iCalendar
Karten an Theaterkasse

Mit Marx Augustin, dem Dudelsackpfeifer und stadtbekannten Wiener Trunkenbold, der während der Pest Mitte des 17. Jahrhunderts seine Mitbewohner mit Bänkelliedern aufheiterte, hat die Titelfigur in Leo Falls Der liebe Augustin wenig zu tun. Die ihm gewidmete Ballade „Oh, du lieber Augustin“ wird in der Operette denn auch nicht gesungen.

Augustin Hofer, Pianist und seit einem Jahr Klavierlehrer der Prinzessin Helene am Hofe von Thessalien, hat auch ganz andere Probleme als sein volkstümlicher Namensvetter. Das fiktive Fürstentum steht nämlich vor der Pleite. Mit vollen Händen wirft Regent Bogumil die Moneten unter die Leute, obwohl er schon lange nichts mehr in der Kasse hat. Kein Wunder also, wenn schon am Beginn der Operette ein Gerichtsvollzieher lautstark an die Pforte klopft und bald einen „Kuckuck“ nach dem anderen klebt. Unerhört, selbst vor dem Klavier macht der Kerl nicht halt! Seine Gage hat Augustin auch noch nicht bekommen. Zudem ist er mit der Kammerdienertochter Anna verlobt, die von ihm nichts wissen will. Während es zwischen den beiden also ziemlich knirscht, klingt es zwischen Augustin und seiner Schülerin schon ganz ordentlich – und das nicht nur am Klavier. Wie dumm nur, dass ausgerechnet die Prinzessin das Heimatland vor der nahen Pleite retten soll – durch Heirat.

Leo Falls 1912 in Berlin uraufgeführte Operette Der liebe Augustin spielt mit den Konventionen des Operettengenres und ist ein wahres Feuerwerk musikalischer Ideen und intelligenter Pointen. Sie sprüht vor keckem Witz, ist mal anrührend, mal rasend komisch. „Und der Himmel hängt voller Geigen“ oder „Wo steht denn das geschrieben“ waren schon vor 100 Jahren wahre Hits. Eine echte Wiederentdeckung – nicht nur für Operettenfans‎.‎
Besetzung

Solisten



Bogumil, Regent von Thessalien
Johannes Fritsche

Prinzessin Helene
Shoushik Barsoumian

Gjuro, Ministerpräsident
Carsten Arbel

Nicola, Fürst von Mikolics
Michael Berner

Augustin Hofer, Klavierlehrer
Timo Rößner

Jasomirgott, Kammerdiener
Hans-Peter Struppe

Anna, seine Tochter
Anna Avdalyan

Sigiloff, Gerichtsvollzieher
Robert Rosenkranz

Pasperdu, Advokat
Moritz Manuel Michel

Matthäus, Klosterpförtner
Carsten Arbel

Oberst Mirko
Robert Rosenkranz

Hauptmann Burko
Heiko Vogel

Pips, Fähnrich
Liga Jankovska

Beamter
Heiko Vogel

1. Diener
Won Jang

2. Diener
Hwayoung Eum

Neue Lausitzer Philharmonie | Opernchor
Choraushilfen (1 Dame/­3 Herren)

Regie & Ausstattung



Musikalische Leitung
Ulrich Kern

Regie
Anja Nicklich

Ausstattung
Antonia Mautner Markhof

Künstlerische Mitarbeit Kostüme
Emma Sophie Hoffmann

Dramaturgie
Martin Stefke, Ivo Zöllner

Choreinstudierung
Albert Seidl

Musikalische Einstudierung
Olga Dribas, Jan Arvid Prée, Alexsandra Borodulina
Regieassistenz
René Rosner

Inspizienz
Piotr Ozimkowski

Soufflage
Dominika Richter

Bühnenmeister

André Winkelmann


Fotos
Pawel Sosnowski
Bewertungen & Kommentare
Ich war gestern in der Aufführung!!! Mir hat es sehr gut gefallen, alle Solisten klasse! Natürlich auch der Chor!,,
Besonders lustig :Anna!!! Leider war sie teilweise schlecht zu verstehen , obwohl ihr DEUTSCH einwandfrei ist!!
Danke!!!!
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