ResponsiveHelper
 

Das Grenzlandtheater

360°-Film zur Szenischen Installation über das Zittauer Theater im Jahr 1936
Virtual-Reality-Film inklusive Einführung und Nachgespräch
Deutsch mit optionaler polnischer Synchronisation
Samstag25.04.
  • 17:30 Uhr
  • Dauer: 1 Stunde ohne Pause
  • Haus Görlitz Foyer-Café
  • Extra
  • iCalendar
Eventuell Restkarten an Theaterkasse

Weitere Vorstellungen
„Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit. Man verstand bald, dass Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war.“ Thomas Mann Mario und der Zauberer

In ihrem Buch Das Grenzlandtheater in Zittau 1934-36 zeichnen Jos Tomlow und Sabine Spitzner-Schmieder den Theaterneubau in der Zeit der Nationalsozialisten nach. Unmittelbar nach der Machtübernahme 1933 fand die Planung des ersten von insgesamt drei Grenzlandtheatern unter aktiver Teilnahme höchster politischer Kreise statt. Theater wurde als wichtiger Bestandteil der rechten Propaganda eingegliedert und gehörte damit zur Strategie, die letztlich in den Abgrund führte.

Wie haben die Machthaber Theater gedacht, geplant und umgesetzt? Wie interpretierten sie klassische Stoffe für ihre Ideologie? Wie zeigte sich die nationalsozialistische Gesinnung im konkreten künstlerischen Alltag, auf Proben oder in der Kantine? In einer szenischen Installation stellen wir spartenübergreifend das Gerhart-Hauptmann-Theater selbst ins Zentrum eines Theaterabends und nehmen das Publikum mit auf einen Parcours hinter und unter die Bühne.‎

Sie als Besucher sind Teil der spartenübergreifenden Inszenierung und werden durch einen mit Szenen untermalten Rundgang vom Keller bis unters Dach in die Zeit ab der Eröffnung des Theaters im Jahr 1936 zurückversetzt.

Um Ihnen auch außerhalb des Schauspielhauses in Zittau das Theatererlebnis anbieten zu können, wurde ein 360° Film produziert, der, durch virtuelle Brillen angeschaut, ein Gefühl des „live dabei seins“ vermittelt.
Inszenierungsfotos: Pawel Sosnowski
Fotos VR: Archiv Teatr im. Cypriana Kamila Norwida Jelenia Góra


1 Ticket. 6 Bühnen. 21 Produktionen. – Erfahren Sie mehr und sichern Sie sich jetzt Ihren Festivalpass hier.‎
Besetzung
Ensemble
Schauspielerin Klärchen: Martha Pohla
Schauspielerin Faust: Maria Weber
Hopp, Architekt: Paul-Antoine Nörpel
Alker, Architekt: David Thomas Pawlak
Kapellmeister: Marc Schützenhofer
Vollmer, Intendant: Ireneusz Rosinski
Außerdem: Arbeiter, Malsaalmitarbeiter, Schneiderin, Assistenten, Dramaturgen
Tanz
Edgar Ioannis Avetikyan
Rafail Boumpoucheropoulos
Nora Hageneier
Elise de Heer
Gilda De Vecchis
Filippo Nannucci
Sara Nicastro
Dan Pelleg
Jacob Borchert Vahlun
Eefje van den Bergen
Jun Wang

Pianist: Martin Hybler
Gesang: Katharina Löwe
Regie & Ausstattung
Konzeption, Regie: Ingo Putz
Choreografie: Dan Pelleg, Marko E.Weigert
Bühne: Ulrike Bode, Mario Wenzel
Kostüme: Lena Baumann

Dramaturgie: Martin Stefke, Theresa Selter, Xenia Wolfgramm
Regieassistenz: Ramona Ries
Soufflage/­Assistenz/­Statisterie: Paulina Bourree, Antonia Zielonkowski
Inspizienz: Uwe Körner
Koordination VR/­Theaterpädagogik: Lisa Karich
Assistenz VR: Danae Keil/­Rebecca Römisch
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen/­Kommentare vorhanden!
Sei der Erste der kommentiert!
Ihr Kommentar:
Regeln für Kommentare auf der Homepage
Wir behalten uns vor, Beiträge (Links eingeschlossen) ohne vorherige Information des Verfassers zu löschen, deren Inhalt ehrverletzend, jugendgefährdend, pornographisch, strafbar, oder anderweitig inakzeptabel ist.
Ein sinnvoller und vollständiger Eintrag im Eingabefeld »Name« (Vor- und Zuname) ist erforderlich. Anonyme oder mit einem Fantasie-Pseudonym abgegebene Kommentare werden ebenfalls gelöscht.