Unter dem Motto „Szene zeigen“ präsentieren das Sächsische Theatertreffen und der Landesverband der Freien Theater Sachsen zum zweiten Mal eine von einer Expert*innen-Jury ausgewählte herausragende Produktion der Freien Darstellenden Künste: „Der Fall Mutter“ von missingdots lädt stellvertretend dazu ein, die künstlerische Handschrift, die gestalterische Präzision und die ästhetische Kraft der Szene kennenzulernen.
missingdots erzählt in ihrer Inszenierung „Der Fall Mutter“ von diversen Personen und dem kollektiven Anspruch auf Mitspracherecht zur Frage der Reproduktion. In drei aufeinanderfolgenden Akten springen zwei Schauspielerinnen in Biografien und Lebensentwürfe und bringen die Themen gewollte Kinderlosigkeit, Mutterschaft im Krieg sowie Geschlechtsidentitäten und Kinderwünsche auf den Tisch. Dabei sind sie Cousinen, Halbtanten, Flinta*-Eltern, Fürsorgepersonen und O(hne) K(ind)-Frauen*. Die Frage des Kinderwunsches ist eine, die viele beschäftigt, sogar Rumpelstilzchen.
Das Theaterkollektiv
missingdots hat den Sitz in Dresden. Es arbeitet mit professionellen Künstler*innen in wechselnden Konstellationen. Seit 2019 setzt es den Fokus auf zeitgenössische Texte. Zusätzlich zu Inszenierungen für die Bühne erarbeitet missingdots Kurzstücke, Pop-ups, szenische Lesungen und auditive Formate, die eine performative künstlerische Umsetzung verfolgen.
Koproduktionspartner
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Kooperationspartner
LOFFT – DAS THEATER Leipzig
Fördernde
Fonds Darstellende Künste
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Amt für Denkmalschutz Dresden
Kulturamt Leipzig