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"Eine Uraufführung in Zittau- ein Drama. Ich sitze auf der Drehbühne und bin eigentlich unter dem Meer, bin Taucher, suche nach Schätzen aus einer der größten Seeschlachten der Geschichte, 40.000 Tote an einem Tag... Eigentlich erwarte ich die Entdeckung eines Goldschatzes... Nur ein "Geist" stört... Eine Tür geht für mich gedanklich auf, alles ist anders als vorher, eine beklemmende Wirklichkeit im Mittelmeer "stört" auf einmal die wunderbare Unterwasserwelt, die Hoffnung auf einen Schatz. Der Geist führt mich zu jetzigen Schicksalen, eine Puppe wurde gefunden, das Kind, in dessen Hand die Puppe gekuschelt wurde ist in der Unmenschlichkeit unserer "Grenzen-Zeit" ertrunken... Eigentlich eine erschütternde Nachricht für uns als Mittelmeerurlauber-ich bin so gerne im Mittelmeer schwimmen, baden gegangen... Aber alles hat einen Preis, muß gezahlt werden. Bin ich unschuldig, wenn ich wegsehe, oder engagiere ich mich gegen den tausendfachen Tod im Mittelmeer, im Schwarzen Meer...? Absolut sehenswert, die Bühne ist genial gestaltet, die "Taucher" öffnen ein Thema, nehmen mich mit in die Geschichte. Der "Geist" überzeugt durch eine wunderbare, ruhige, nicht anklagende Sprache und Stimme! Selten habe ich so ein packendes Drama gesehen, es fordert mich zum handeln auf. Ganz Zittau, ganz, Sachsen, Deutschland und auch Europa sollte sich für dieses Theaterstück Zeit nehmen. Danke für diese wunderbare, nicht ganz leichte Produktion!"
Armin Pietsch, Zittau über LEPANTO IN ZITTAU oder DAS MEER LEHRT DIE MÖWEN, DEN FISCH VOM KOPF HER ZU VERSCHLINGEN

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