




Liebe zukünftige Besucher,
gerade bin ich zurück aus der Premiere „Schwarze Schwäne“, eine wunderbare Vorstellung!
Auf der Studiobühne, sind viele Vorhänge, die tatsächlich Räume bilden können. Zwei Schwestern haben unterschiedliche Ansichten über den Verbleib der alten Mutter, ins Heim oder die Pflege zu Hause. Beide haben einleuchtende Argumente, beide sind eigentlich überfordert. Eine Schwester schenkt einen „Pflegeroboter“, der nach und nach zum Freund wird, die unsichtbare Mutter scheint aufzuleben. Der Roboter scheint die Mutter zu verstehen, verdrängt die Schwestern, die sich irgendwie befreit fühlen. Nun das Ende ist nicht zu erwarten.
Wunderbarer Applaus, für wunderbare Schauspielkunst! Großartige Maria Weber und Martha Pohla!
Eine liebevolle, konsequente Regie von Antonia Zielonkowski.
Zwischen Einsamkeit, Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und der Zusprechung von Gefühlen einer KI…
Nun, noch scheint echtes Leben, echtes Theater möglich – keine KI trennt ein echtes Publikum vom echten Ensemble!
Das Stück wurde echt geschrieben, zur Premiere war die Autorin des Stücks.
Das Premierengeschenk des Vereins „Freunde des Zittauer Theaters“ waren leuchtende „Roboter-Monster-Stifte“ aus der „Buchkrone am Markt“ …
Es kann halt blinken wie es will, noch muss der Gedanke gedacht werden ehe er aufgeschrieben wird…
Ein sehr empfehlenswertes Theaterstück, gehen Sie einfach hin.
Man muss original, live dabei gewesen sein um menschliche Gefühle zu erleben, ins Gespräch zu kommen.
Ich bin gespannt auf so viele neue Theaterproduktionen, sogar aus ganz Sachsen, zum „Sächsischen Theatertreffen“ in Zittau.
Bis bald, der Armin Pietsch aus Zittau