Schon immer bot Musik nicht nur Raum für Fantasien, sondern auch für ungelebte Träume und Sehnsüchte. In seinem zweiten Streichsextett nimmt Brahms Abschied von seiner Beinahe-Verlobten Agathe von Siebold. War er zuvor doch getreu seinem Motto „Frei, aber einsam“ einer Verbindung ausgewichen. Wie die Verbundenheit einer Liebe zwischen zwei Menschen dagegen stärker sein kann als unumstößlich erscheinende Gesellschaftsnormen der damaligen Zeit, erleben Sie in Schönbergs Sextett „Verklärte Nacht“ - spätromantischer Programmmusik nach dem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel
Johannes Brahms (1833-1897) Streichsextett Nr. 2 G-Dur, op. 36 1. Allegro non troppo 2. Scherzo. Allegro non troppo 3. Poco adagio 4. Poco allegro
PAUSE
Arnold Schönberg (1874-1951) „Verklärte Nacht“, Streichsextett op. 4 Sehr langsam Breiter Schwer betont Sehr breit und langsam Sehr ruhig
Besetzung
Max Hilfenhaus, Jongeun Park Violine Riho Mera, Tadeusz Rożek Viola Benjamin Arnold, Anderson Santana Violoncello
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