Stücke wie „The Pink Panther“, „Solo Sunny“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“, die man sonst vorwiegend im Orchester- oder Bigband-Sound kennt, klingen überraschend anders, wenn sie von Violine, Kontrabass und Gitarre interpretiert werden. Sie zeigen sich gleichsam von einer anderen Seite.
d r e i f a r b e n b l a u aus Dresden (Sophia Heide - Violine, Sina Rien - Kontrabass, Alexander Schmidt - Gitarre) spielt bekannte und weniger bekannte Stücke aus 80 Jahren Filmmusikgeschichte in ungewöhnlicher Besetzung und bewegt sich dabei stilistisch zwischen Tango, Klassik, Swing, Jazz und Verwandtem. Ein Filmabend für die Ohren.
Sophia Heide ist neben ihrer Arbeit bei der Mittelsächsischen Philharmonie auch mit der Band Triozean und dem Ensemble L'art de Passage unterwegs, die sich auf verschiedene Weise Weltmusik, Tango, Latin und Jazz verschrieben haben. Sina Rien ist durch ihre Arbeit mit dem Boogie-Woogie- und Bluespianisten Alexander Blume, der Swingband Elb Meadow Ramblers und der Salsaband Sazon Montuno in Swing, Blues, Jazz und Salsa zu Hause. Alexander Schmidt ist über die Theaterarbeit zur Musik gekommen und hat in den letzten Jahren in verschiedenen Duo- und Trioprojekten gearbeitet, unter anderem mit dem Schauspieler, Sänger und Songpoeten Shenja Lacher als lacher&schmidt und beim Dresdner Trio AGUAS um den Armenischen Gitarristen und Sänger Grigor Shagoyan (Latin, Jazz, Swing, Weltmusik).