Preise des 13. Sächsischen Theatertreffens
Den Preis des Sächsischen Theatertreffens 2026 ermöglicht dankenswerterweise die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Die elf Inszenierungen des Hauptprogramms stehen miteinander im Wettbewerb, darunter erstmals auch eine eigens ausgewählte Produktion der Freien Szene. Doch wer wofür die Auszeichnung bekommt oder auch welche Kategorien es überhaupt geben soll sowie ob der Preis eventuell geteilt wird, das bestimmt allein die Jury.
Die Jury
Zur Geschichte der Sächsischen Theatertreffen gehört eine wichtige Wandlung, die sich zwischen der sechsten und der siebten Ausgabe ergab: Seit der Gründung im Jahr 2000 in Leipzig standen die ersten Treffen jeweils unter einem Leitmotto. Nach der sechsten Festivalausgabe am damals neu fusionierten Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau mit dem thematischen Schwerpunkt Hauptmann und das soziale Drama, gab es ab dem Treffen 2014 in Leipzig jeweils eine Fachjury und eine abschließende Preisverleihung, um den Wettbewerbscharakter zu stärken. Im Jahr 2024, zur dritten Ausgabe in Leipzig, traf sich erstmals eine Art Bürgerjury, zu der jedes teilnehmende Theater je eine Person nominieren durfte. So wird auch 2026 zur zweiten Gastgeberschaft des Theaters an der Neiße jede teilnehmende Bühne sowie neu die Freie Szene eine theateraffine Person der Stadtgesellschaft entsenden. Hier hat dann die zwölfköpfige Jury die aufwändige Aufgabe – sehr kompakt an vier der sechs Festivaltage alle elf wettbewerbsrelevanten Stücke anzuschauen – um sich im Anschluss, in sicher so heißen wie ausdauernden Diskussionen, auf ein gemeinsames Urteil zu einigen. Dieses wird als krönender Abschluss die Preisverleihung am Festivalsonntag prägen und als „Preis des Sächsischen Theatertreffens“ feierlich verkündet und gekürt.
VERLEIHUNG DES PREISES DES 13. SÄCHSISCHEN THEATERTREFFENS 2026
SO 26.04. | ab ca. 17:00 Uhr | Haus Görlitz | Großer Saal
VERLEIHUNG DES PREISES DES 13. SÄCHSISCHEN THEATERTREFFENS 2026
SO 26.04. | ab ca. 17:00 Uhr | Haus Görlitz | Großer Saal
