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Jesus Christ Superstar

Rockoper mit Gesangstext von Tim Rice & Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsche Fassung von Timothy Roller (2023) | Open-Air im Alten Schlachthof, Görlitz‎‎
Mit der Rockoper Jesus Christ Superstar schuf Andrew Lloyd Webber Anfang der siebziger Jahre seinen ersten Hit. Geschickt verband das Textbuch von Tim Rice dabei biblische Geschichte mit dem aktuellen Zeitgeist in der Folge der Studentenbewegung von 1968. In einer Bilderfolge erzählt die Rockoper von den letzten sieben Tagen im Leben Jesus': Der von den Massen als Superstar gefeierte Nazarener gilt bei den Pharisäern als Gefahr für die römische Vorherrschaft im Land, da sich die Begeisterung der Bevölkerung verselbständigt. Ein Aufstand gegen die Machthaber droht.
Nach Ansicht Judas' müsse dem Begeisterungstaumel der Massen Einhalt geboten werden, was für ihn nur möglich ist, wenn Jesus verhaftet würde. Zu diesem Zweck verrät er den Aufenthaltsort des Superstars, der inhaftiert wird. Vor die Menge gezerrt und von Herodes verspottet, schlägt die einstige Bewunderung des Volkes für Jesus in Hass um. Die Demütigungen des einstigen Idols der Bevölkerung lassen selbst Judas verzweifeln. Jesus endet am Kreuz.

Mit ihrem Werk schufen der Komponist und sein Textdichter Tim Rice einen Prototyp für das Genre der Rockoper, die trotz ernsten Inhalts als Show konzipiert ist. Lloyd Webber nutzte für seine Vertonung des Textes fast alle in der Entstehungszeit gängigen Möglichkeiten der Popmusik und kombinierte den Klang einer Rockcombo mit den klanglichen Möglichkeiten eines klassischen Orchesters. Songs wie Jesus Christ Superstar und I don't know how to love him tragen bis heute ebenso zu dem großen Erfolg dieser Rockoper bei wie die emotionalen Songs Judas'.


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Achtung: Wir weisen darauf hin, dass in dieser Inszenierung Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.


Wie komme ich am besten zu JESUS CHRIST SUPERSTAR?
Der Zugang zum Gelände erfolgt über den Haupteingang an der Cottbusser Straße 21. Vor Ort gibt es nur eine begrenzte Anzahl öffentlicher Parkplätze, wir empfehlen deshalb öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Bus-Linie A hält an der Ecke Landeskronstraße/­Leipziger Straße. Von dort aus sind es etwa 8 Minuten zu Fuß zum Alten Schlachthof.
Mit Ihrem JESUS CHRIST SUPERSTAR-Ticket können Sie eine Stunde vor Beginn und eine Stunde nach der Vorstellung kostenlos mit Straßenbahn und Bussen der Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH fahren.
Besetzung
Jesus von Nazareth
Sascha Luder

Maria Magdalena
Lisa Orthuber

Judas Ischariot
Michael Souschek

Pontius Pilatus
Hans-Peter Struppe

Kajaphas
Fernando Nehemiah Watts

Hannas
Yalun Zhang

Petrus
Buyan Li

Herodes
Michael Berner

Simon Zelotes
Yannik Gräf

Priester 1/­Solo aus der Meute
Carsten Arbel

Priester 2
Keon Lee

Priester 3/­Alter Mann
Jan Fackelmann

Frau am Feuer
Désirée UrsuJulia Pietrusewicz (31.05.26)

Soul-Girls
Adrienn Balázs, Liga Jankovska, Julia Pietrusewicz
Musikalische Leitung
Ulrich Kern

Dirigat
Ulrich KernAlbert Seidl

Musikalische Assistenz
Maximilian Zimmermann

Regie
Roland May

Bühne
Johann Jörg

Kostüme
Luisa Lange

Choreografie
Massimo Gerardi

Dramaturgie
Thorsten Klein

Choreinstudierung
Albert Seidl
Musikalische Einstudierung
Olga Dribas, Maximilian Zimmermann

Verantwortlicher Bühnenmeister
Marc Burmeier, Jens Pöschel

Regieassistent
Benjamin Bley

Regiehospitanz
Philine Götz



Inspizient
Piotr OzimkowskiPhilippe Wiederkehr

Soufflage
Irene Berlin

Neue Lausitzer Philharmonie
Opernchor
Tanzcompanie
Kritiken und Pressestimmen
"Was in Görlitz nur selten geschieht, ist die Verstärkung der Neuen Lausitzer Philharmonie durch E-Bass, E-Gitarre, Keyboard und Drumset. Diese Kombination von Orchester und Rockband gibt der Musik die Kraft, die das Musical braucht. (...) Überhaupt bietet diese Inszenierung des früheren Zittauer Theaterintendanten viele starke Bilder und originelle Einfälle, die dieses erste Erfolgsmusical Andrew Lloyd Webbers, das er vor „Cats“, „Evita“ und „Phantom der Oper“ schrieb, auch in Görlitz zu etwas Besonderem machen."
Ines Eifler, Sächsische Zeitung
Bewertungen & Kommentare
Prima inszeniert, danke. Einen Punkt Abzug, da man gerade in den Solopartien (Judas, Jesus) oftmals kenen Text versteht, liegt wohl nicht an den Solisten, klingt übersteuert. Kann man das nicht verbessern?
Großartige Show, tolle Performance von allen Beteiligten! Wir haben die Veranstaltung sehr genossen und empfehlen die Rockoper am Gerhard Hauptmann Theater weiter. Jennifer
Das war richtig gut! Sehr sehr coole Inszenierung! Am Ton könnte noch ein bisschen gebastelt werden, man hat manches Gesungene leider nicht verstehen können. Aber speziell Judas und Jesus haben alles gegeben, sie waren der Hammer. Auch alle anderen Rollen sind super besetzt. Coole Location, gute Logistik, sehr gelungener Abend. Vielen Dank, liebes Theater! Bitte macht immer weiter!
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