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Jesus Christ Superstar

Rockoper mit Gesangstext von Tim Rice & Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsche Fassung von Timothy Roller (2023) | Open-Air im Alten Schlachthof, Görlitz‎‎
Donnerstag16.07.
  • 20:00 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden 10 Minuten mit Pause
  • Alter Schlachthof Görlitz | Cottbusser Straße 21, 02826 Görlitz
  • Musiktheater
  • iCalendar

Mit der Rockoper Jesus Christ Superstar schuf Andrew Lloyd Webber Anfang der siebziger Jahre seinen ersten Hit. Geschickt verband das Textbuch von Tim Rice dabei biblische Geschichte mit dem aktuellen Zeitgeist in der Folge der Studentenbewegung von 1968. In einer Bilderfolge erzählt die Rockoper von den letzten sieben Tagen im Leben Jesus': Der von den Massen als Superstar gefeierte Nazarener gilt bei den Pharisäern als Gefahr für die römische Vorherrschaft im Land, da sich die Begeisterung der Bevölkerung verselbständigt. Ein Aufstand gegen die Machthaber droht.
Nach Ansicht Judas' müsse dem Begeisterungstaumel der Massen Einhalt geboten werden, was für ihn nur möglich ist, wenn Jesus verhaftet würde. Zu diesem Zweck verrät er den Aufenthaltsort des Superstars, der inhaftiert wird. Vor die Menge gezerrt und von Herodes verspottet, schlägt die einstige Bewunderung des Volkes für Jesus in Hass um. Die Demütigungen des einstigen Idols der Bevölkerung lassen selbst Judas verzweifeln. Jesus endet am Kreuz.

Mit ihrem Werk schufen der Komponist und sein Textdichter Tim Rice einen Prototyp für das Genre der Rockoper, die trotz ernsten Inhalts als Show konzipiert ist. Lloyd Webber nutzte für seine Vertonung des Textes fast alle in der Entstehungszeit gängigen Möglichkeiten der Popmusik und kombinierte den Klang einer Rockcombo mit den klanglichen Möglichkeiten eines klassischen Orchesters. Songs wie Jesus Christ Superstar und I don't know how to love him tragen bis heute ebenso zu dem großen Erfolg dieser Rockoper bei wie die emotionalen Songs Judas'.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz für unser Sommertheater Jesus Christ Superstar in Görlitz!

Achtung: Wir weisen darauf hin, dass in dieser Inszenierung Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.
Wie komme ich am besten zu JESUS CHRIST SUPERSTAR?
Der Zugang zum Gelände erfolgt über den Haupteingang an der Cottbusser Straße 21. Auf dem Gelände gibt es keine Parkmöglichkeiten. Auch im näheren Umfeld gibt es nur eine begrenzte Anzahl öffentlicher Parkplätze, wir empfehlen deshalb öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Buslinie A hält an der Ecke Landeskronstraße/­­Leipziger Straße. Von dort aus sind es etwa 8 Minuten zu Fuß zum Alten Schlachthof. Von der Haltestelle Hilgerstraße (Lidl/­Rabryka) der Buslinie B sind es rund 7 Minuten. Der A-Bus verkehrt bis ca. 19:30 Uhr, der B-Bus bis ca, 23:30 Uhr.
Mit Ihrem JESUS CHRIST SUPERSTAR-Ticket können Sie eine Stunde vor Beginn und eine Stunde nach der Vorstellung kostenlos mit Straßenbahn und Bussen der Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH fahren.

Gibt es etwas zu essen und zu trinken?‎
Direkt hinter dem Eingang (Beach-Bar Nostromo) erwartet Sie unser Catering, das Sie vor der Vorstellung und in der Pause genießen können. Probieren Sie doch auch unseren SUPERWINE – und nehmen Sie eine Flasche (10 €) nach der Vorstellung mit nach Hause.
Besetzung
Jesus von Nazareth
Sascha Luder

Maria Magdalena
Lisa Orthuber

Judas Ischariot
Michael Souschek

Pontius Pilatus
Hans-Peter Struppe

Kajaphas
Fernando Nehemiah Watts

Hannas
Yalun Zhang

Petrus
Buyan Li

Herodes
Michael BernerDaniel Morgenroth (18.07.26)

Simon Zelotes
Yannik Gräf

Priester 1/­Solo aus der Meute
Carsten Arbel

Priester 2
Keon Lee

Priester 3/­Alter Mann
Jan Fackelmann

Frau am Feuer
Désirée UrsuJulia Pietrusewicz (31.05.26)

Soul-Girls
Adrienn Balázs, Liga Jankovska, Julia Pietrusewicz
Musikalische Leitung
Ulrich Kern

Dirigat
Ulrich KernAlbert Seidl

Musikalische Assistenz
Maximilian Zimmermann

Regie
Roland May

Bühne
Johann Jörg

Kostüme
Luisa Lange

Choreografie
Massimo Gerardi

Dramaturgie
Thorsten Klein

Choreinstudierung
Albert Seidl
Musikalische Einstudierung
Olga Dribas, Maximilian Zimmermann

Verantwortlicher Bühnenmeister
Marc Burmeier, Jens Pöschel

Regieassistent
Benjamin Bley

Regiehospitanz
Philine Götz



Inspizient
Piotr OzimkowskiPhilippe Wiederkehr

Soufflage
Irene Berlin

Neue Lausitzer Philharmonie
Opernchor
Tanzcompanie
Kritiken und Pressestimmen
"Was in Görlitz nur selten geschieht, ist die Verstärkung der Neuen Lausitzer Philharmonie durch E-Bass, E-Gitarre, Keyboard und Drumset. Diese Kombination von Orchester und Rockband gibt der Musik die Kraft, die das Musical braucht. (...) Überhaupt bietet diese Inszenierung des früheren Zittauer Theaterintendanten viele starke Bilder und originelle Einfälle, die dieses erste Erfolgsmusical Andrew Lloyd Webbers, das er vor „Cats“, „Evita“ und „Phantom der Oper“ schrieb, auch in Görlitz zu etwas Besonderem machen."
Ines Eifler, Sächsische Zeitung
Bewertungen & Kommentare
Der in Zürich geborene und aufgewachsene, 39-jährige Sascha Lunder verkörpert Jesus mit unerschütterlicher Entschlossenheit und vermittelt dessen Überzeugung, genau jenen Weg zu beschreiten, der für ihn bestimmt ist. Dennoch bleibt er bei seiner Entscheidung nicht gänzlich frei von Zweifeln. Bisweilen wirkt er von der schieren Last der Anforderungen und Erwartungen überwältigt – ganz wie jeder von uns. Er stellt Jesu Angst und Leiden auf natürliche Weise dar. Jesus wollte kein Superstar sein; doch die Menschen behandelten ihn als solchen, da die Vorstellung von Gott in menschlicher Gestalt ihr Vorstellungsvermögen überstieg.
Wir haben die Vorstellung bereits zum zweiten Mal erleben dürfen und wir waren auch beim zweiten Mal begeistert! Vielleicht sogar noch mehr als beim ersten Mal (bei der Premiere). Die Vorstellung ist inzwischen ausgereift, die Darbietung routiniert und ausgefeilt – einfach ein Traum, zuschauen zu dürfen! Alle Darsteller sind sehr professionell. Und Hut ab, bei dieser Hitze in „voller Montur“ tanzen und singen zu müssen! Das Publikum hat von dieser Anstrengung nichts gemerkt. Alle waren mit Leidenschaft dabei! Hochachtung und vielen, vielen Dank für diese Glanzleistung – auch beim zweiten Mal ein Genuss. Danke an alle Beteiligten: Darsteller, Sänger, Tänzer und natürlich auch an die Neue Lausitzer Philharmonie! Vielen Dank! Ihr habt alle für ein tolles diesjähriges Sommertheater in Görlitz gesorgt!
Die Auswahl der Location war auch fantastisch und hat super zum Stück gepasst. Nochmals Danke & weiter so!
Danke für das Sommertheaterstück in toller Besetzung .Besonders die Tanzcompany war Spitze,der Chor und das Orchester!! Mit der Solistin Olga. Super fanden wir Michael Berner und Herrn Stubbe!
Die Kulisse einmalig schön!11 Danke an alle Beteiligten für diesen schönen Abend.
Obwohl wir,der Meinung sind ,es ist eher ein Musical als eine Rockoper!
Wunderbar, wunderschönen, professionell...
Dankeschön
Vielen Dank an ALLE Beteiligten!!!!
Wir waren uns nicht ganz sicher, ob es möglich ist, dieses ja doch bekannte und an vielen großen Spielstätten auf der ganzen Welt aufgeführte Werk auch in Görlitz so zu präsentieren. Gerade wenn man dieses Stück mehrfach schon gesehen hat, drängt sich ein Vergleich nahezu auf.
ES WAR GRANDIOS!!! Eine der besten Aufführungen, welche wir in den letzten Jahren besucht haben. Die Solisten: alle großartig. Michael Berner als Herodes: ein Genuss beim Zuhören und vor allem Zuschauen. Die Tänzer: durchweg hervorragend.
Bedanken wollen wir uns auf diesem Weg auch bei den Mitarbeitern des Einlass- und Ordnungsdienstes: wir wurden sehr freundlich empfangen und fühlten uns wirklich "herzlich willkommen". Unsere Fragen beim Personal wurden uns so freundlich beantwortet wie schon lange nicht mehr. Und die beiden Mitarbeiter am Fuß der Tribüne hatten alle ihre Gäste wirklich gut im Blick - bei der extremen Temperatur fühlten wir uns sicher aufgehoben.
Wir freuen uns auf weitere gelungene Veranstaltungen, zu denen wir gerne wieder nach Görlitz kommen.
Michael Souschek, Hans-Peter Struppe, Fernando Nehemiah Watts, Michael Berner und Buyan Li haben mega überzeugt. Vielen Dank für die tolle Leistung.
Es hat so viel Spass gemacht der Inszenierung zu folgen. Das Bühnenbild ist fantastisch und originell, die Kostüme haben perfekt gepasst und die Musikerinnen waren wie immer super. Danke auch den sexy Engeln, den Dixieland-Tänzerinnen und King Herod für die Leichtigkeit im zweiten Teil.
Kann jeden den Besuch der Rock-Oper empfehlen.
PS: Starker Auftritt vom Gitarristen ????
PPS: GHT - super gemacht.
Judas wurde zum main character, aber bei so gutem Gesang kein Wunder. Michael Berner hat allem die Show gestohlen und ich liebe es!
Dieses Musikstück begleitet mich seit Mitte der Siebziger durch das Leben, entsprechend hoch waren Erwartungen und Skepsis. Am Ende kann ich dem Görlitzer Theater nur danken, den Mut für diese Inszenierung gehabt und mit mir vielen anderen einen tollen, emotionalen und künstlerisch hervorragenden Abend bereitet zu haben. Selbst der in der Kreuzigungsszene einsetzende Starkregen, der sich auf der Bühne im Scheinwerferlicht spiegelte, wirkte wie ein geplantes Gestaltungeelement: "... und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, und die Sonne verlor ihren Schein und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei." LK 44. Vor allem dieses Bild wird mich weiter begleiten. Danke, danke, danke - vor allem an die durchgefrorenen und durchnässten Sänger und Tänzer.
Prima inszeniert, danke. Einen Punkt Abzug, da man gerade in den Solopartien (Judas, Jesus) oftmals kenen Text versteht, liegt wohl nicht an den Solisten, klingt übersteuert. Kann man das nicht verbessern?
Großartige Show, tolle Performance von allen Beteiligten! Wir haben die Veranstaltung sehr genossen und empfehlen die Rockoper am Gerhard Hauptmann Theater weiter. Jennifer
Das war richtig gut! Sehr sehr coole Inszenierung! Am Ton könnte noch ein bisschen gebastelt werden, man hat manches Gesungene leider nicht verstehen können. Aber speziell Judas und Jesus haben alles gegeben, sie waren der Hammer. Auch alle anderen Rollen sind super besetzt. Coole Location, gute Logistik, sehr gelungener Abend. Vielen Dank, liebes Theater! Bitte macht immer weiter!
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